Konservativer Anleger

Vor ungefähr drei Jahren machte ich mir das erste Mal ernsthaft Gedanken über Geldanlage. Über kurz-, mittel- und langfristige Ziele, die es damit zu erreichen gilt.

Ich bin, was Geldanlage angeht, sehr konservativ erzogen worden. Zumindest wenn man von gängigen Klassifizierungssystemen ausgeht. Auf meinem finanziellen Speiseplan standen Staffelzinsprodukte, einfache Sparanlagen, Tagesgeldkonten, Bausparverträge. Eben alles das, wo man Geld einzahlen kann und dieser Betrag, den man eingezahlt hat, auch morgen, in fünf, zehn oder zwanzig Jahren noch zur Verfügung steht.

Durch meine Ausbildung wusste ich aber dennoch, wie die anderen Finanzprodukte, angefangen bei Aktien und Fonds, über Optionsscheine bis hin zu Zertifikaten funktionieren. Trotzdem, ich war konservativ, ich wollte mit meinem Geld nicht spielen und nicht auf Kursverläufe angewiesen sein.

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Warum eigentlich Optionen?

Da schreibe ich zu Beginn, dass ich hier keine Finanzprodukte erkläre und beginne meinen allerersten Post damit, wie Optionen funktionieren und warum ich sie gut finde.

Optionen sind bedingte Termingeschäfte. Anders als zu herkömmlichen Termingeschäften hat hier nämlich jemand die Möglichkeit zu entscheiden, ob er die Option ausüben möchte oder nicht.

Es gibt zwei Arten von Optionen. Die Kaufoption, auch Call genannt, und die Vierkaufoption, auch als Put bekannt. Optionen können zwischen zwei Vertragspartnern geschlossen werden. Deswegen spricht man auch von Optionskontrakten. Da es zwei Arten von Optionen gibt (Call und Put) und diese wiederum von zwei Parteien geschlossen werden, gibt es genau vier Rechtspositionen. „Warum eigentlich Optionen?“ weiterlesen