Das ultimative Sparziel

Der Finanzrocker hat zur Blogparade aufgerufen. Alle die mitmachen, sollen ihr persönliches, ultimatives Sparziel vorstellen.

Da ich die Ziele der Finanzbloggerschaft schon länger verfolge, möchte ich mit diesem Beitrag auch ein wenig zurückgeben.

Ich finde es interessant zu sehen, wo andere hinwollen. Obwohl die meisten fast alle das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit haben, so ist dieses Ziel trotzdem bei vielen unterschiedlich definiert.

Auch ich strebe das oben genannte Ziel der finanziellen Unabhängigkeit an. Und das ultimative Sparziel hat Tim McAleenan Jr. in seinem Beitrag „The End Game of Dividend Investing: The Zero Hour Work Week“ sehr gut dargestellt.

Warum finanzielle Unabhängigkeit

Die einfachste und umgangssprachliche Antwort auf diese Frage ist folgende: Weil ich es kann!

Wir leben in Deutschland in einer Wohlstandsgesellschaft, von der andere Menschen in anderen Ländern nur träumen können. Diese gibt uns die Basis und die Möglichkeiten langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben.

Ich bin mir bewusst, dass es Haushalte gibt, die es nicht schaffen, monatlich Geld beiseite zu legen und mit dem Vermögensaufbau beginnen können. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass grundsätzlich die meisten in unserem Land diese Möglichkeit haben und es wenige Länder gibt, in denen es noch einfacher ist. Und sei es, wenn man an kleinen Details spart und deren Konsum in die Zukunft verlegt.

Jedenfalls habe ich die Möglichkeit, dieses Ziel erreichen zu können und deswegen verfolge ich es.

Als zweiter Punkt kommt hinzu, dass es aus unserer Position noch nie so einfach war an Informationen heranzukommen.

Die letzten drei Jahre habe ich so unglaublich viel und gezielt aus dem Internet über Vermögensaufbau und Wohlstand gelernt, wie man es sich vor zwanzig Jahren vermutlich gar nicht hätte vorstellen können (als kleine Anekdote am Rande: interessanterweise fing all das über den Weg eines einfachen Lebens und dem Besuch vieler Minimalismusblogs an; dass ein einfaches Leben und Vermögensaufbau näher bei einander liegen als man denkt, zeigen viele Finanzblogger und -bücher).

Wir haben die Möglichkeit uns Unternehmensberichte, Quartalszahlen, aktuelle Kurse und Kennzahlen einfach mit einem Mausklick abzurufen. Und es gibt hunderte Freiwillige, die ihre Unternehmensanalysen und ihre Erfahrungen gratis oder für kleines Geld mit uns teilen.

Aber was bedeutet nun finanzielle Unabhängigkeit für mich?
Mein Job macht mir Spaß und ich genieße mein Leben. Ich spare an vielen Dingen und erfreue mich an Kleinigkeiten. Aber ich liebe es zu reisen.

Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet für mich, mir ein erfülltes Leben ermöglichen zu können und mit den Menschen, die mir wichtig sind, die Orte der Welt zu entdecken, die ich noch sehen möchte.

Mein Ziel ist es, einer Arbeit nachzugehen die mich erfüllt, Freizeit für Menschen und Hobbys zu haben, und mir kleine Annehmlichkeiten im Leben leisten zu können und für all das nicht auf mein Gehalt, sondern auf mein Vermögen angewiesen zu sein.

Das ist für mich auch die Crux der finanziellen Freiheit. Es gibt keine endgültige Unabhängigkeit. Entweder ich benötige mein Gehalt, meine Selbstständigkeit, mein Vermögen, oder irgendetwas anderes, dass meine Kosten deckt.

Aber um zum Ziel zurück zu kommen. Wie erreiche ich meine persönlich definierte Freiheit?

Vermögensaufbau

Der Couponschneider schrieb vor einiger Zeit den Artikel „Mein Ziel ist nicht Altersvorsorge, sondern Vermögensaufbau“. Diesem Ziel schließe ich mich an.

In meinem Blog geht es hauptsächlich um den Vermögensaufbau mit Unternehmensbeteiligungen, weil ich selbst davon überzeugt bin.

Es gibt auch andere Wege um Vermögen aufzubauen, aber nun soll es erstmal um Vermögen als solches gehen. Mein Vermögen soll folgende Kriterien erfüllen:

  • Deckung meiner laufenden Kosten (so früh, wie möglich)
  • Gesamtrendite > Inflation = Substanzerhalt + Vermögensbildung
  • vererbbar
  • liquide/flexibel
  • einfache Handhabung
  • langfristig ausgelegt

Ich denke, dass ich mich auf einem guten Weg befinde und bin gespannt, wann ich mein Ziel tatsächlich erreichen werde.

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