Der Zeitpunkt meiner finanziellen Freiheit

Chri von easydividend hat dazu aufgerufen sein konkretes Erreichen der finanziellen Freiheit darzustellen. Dem komme ich gerne nach, indem ich es als Ziel beschreibe. Dieses ist im Präsenz gehalten und wird aus der ersten Person beschrieben. Auch wenn das Ergebnis noch nicht ganz endgültig ist.


Es ist Mittwoch der 15.01.2020 und mein letzter Arbeitstag für diese Woche steht an.
Ich fühle, wie sich ein ganz leichter Muskelkater vom gestrigen Training im Körper – vor allem in den Beinen – ausbreiten möchte.

Alles klar noch eine Tasse Kaffee, bevor der Tag so richtig startet und ich meinen Endspurt Richtung Wochenende beginne.
Gestern gab es das erste Gehalt im neuen Jahr und ich bin jetzt fast einen Monat dreißig.
Das Gehalt ist zwar durch die Stundenreduzierung etwas weniger geworden, doch die entstandene Differenz kann ich längst durch Dividenden und Optionsprämien auffangen.

Ich freue mich, dass diese Woche noch drei Trainingstage (wie künftig jede Woche) auf dem Plan stehen und ich ab heute Abend weiter an meinen Ideen arbeiten kann und während des langen Wochenendes Zeit habe in Ruhe einige Tageszeitungen durchzulesen, um weiterhin nach interessanten Investitionsmöglichkeiten Ausschau zu halten.

Auch die Immobilienportale werden nach brauchbaren Objekten hier in der Nähe gefilzt. Denn Immobilien fehlen noch in meinem Portfolio. Aber es ist erst jetzt an der Zeit, solch kapitalintensiven Investitionen im Hinblick auf die Diversifikation zu tätigen. Vielleicht mache ich auch noch einen Spaziergang in der Gegend und frage einfach mal ein paar Leute, ob irgendwo ein Objekt zum Verkauf steht.

Finanzielle Freiheit? Habe ich nicht immer gesagt, dass ich finanziell frei bin, wenn ich für meinen Lebensunterhalt nicht mehr arbeiten muss? Für die Fixkosten stehe ich aber immer noch drei Tage die Woche auf. Na und? Meine Arbeit hat mir die letzten Jahre Spaß gemacht und mir gefällt sie auch heute. Aber ich bin entspannter, gelassener und weiß, dass 4/7 der Woche mir ganz allein gehören.

Mein Auto, welches ich vor zweieinhalb Jahren abgab habe ich nicht einen Tag vermisst. Und heute habe ich die Zeit, die Dinge, die ich vorhabe, zu Fuß zu erledigen.

Es ist zwar weiterhin so, dass ich arbeite um zu leben. Aber mein Backup speist sich von selbst und räumt mir Monat für Monat weitere Freiheit ein. Ich weiß heute noch nicht, wann ich davon Gebrauch machen werde. Die kommenden Jahre möchte ich erstmal den gerade neu erworbenen Standard genießen und auskosten.

Wer weiß schon was die Zukunft bringt?

Deswegen empfehle ich zusätzlich noch Daniels Blick in die Vergangenheit.

Bildnachweis: Jesse Schoff

3 Antworten

  • Hallo, danke für die Verlinkung meines Blogs,

    Mir geht es ähnlich. vielleicht habe ich in meinem Post wieder einmal etwas falsch ausgedrückt, da ich dann per Mail eine Nachricht bekommen habe, in der stand, dass meine Ansichten und Gründe warum ich das tue eher albern sind.

    Ich möchte später auch noch etwas tun, nur eben das was mir Spaß macht und ohne dabei an Geld denken zu müssen.

    mfG Chri

    • Hi Chri,

      ich wüsste nicht, was an deiner Darstellung albern sein sollte. Ja mit Sicherheit ist diese Idee und das Ziel wohl unkonventionell, aber deine Zielsetzung sowie -erreichung scheinen mir realistisch, wenn auch gleichzeitig ambitioniert.

      Aber letztlich geht es doch darum, aufzuzeigen was möglich ist und somit vielleicht den ein oder anderen Leser zu motivieren es dir gleich zu tun.

      Und es gibt bestimmt auch einige Meinung die finden, dass ein Angestelltenverhältnis bis zum regulären Renteneintritt albern ist.

      Und es ist ja auch nicht als würde in die Umsetzung deiner Ziele nicht viel Arbeit oder Verzicht fließen.

      Ich finde deinen Beitrag jedenfalls motivierend und kann nur sagen, dass ich deine Idee voll und ganz unterstütze!

      Gruß,
      Marco

      • Und mir ist natürlich auch beim Lesen deines Beitrags klar gewesen, dass du nach Zielerreichung nicht einfach in der Hängematte chillst. 😉

        Wärst du so gepolt, dann wärst du wahrscheinlich gar nicht erst so weit gekommen.

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