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Fehler der Vergangenheit

Man lebt das Leben vorwärts und nicht rückwärts.

Und weitere Weisheiten belehren uns, dass wir nicht alles vorhersehen können.

Deswegen gibt es heute meine größten Fehler im Vermögensaufbau. Selbstverständlich rückblickend, da ich meine künftigen Fehler leider nocht nicht kenne.

  1. Zu spät begonnen – wird jeder sagen können, der früher vom Aktienmarkt wusste, Geld zum Investieren hatte und es einfach nicht tat. Trifft für mich sowohl auf Aktien als auch auf Optionen zu.
  2. Aktien verkauft, weil ich eine Wohnung kaufen wollte, die ich dann doch nicht kaufte: Dadurch hatte ich Einbußen bei Altria und GlaxoSmithKline und verlor Orange sowie MunichRe
  3. Vanguard Natural Ressources gekauft: Meine erste Position die ich vollständig verlor (es gab ein paar Kröten an Dividenden), da es eine MLP war, war die ganze Sache aber auch steuerlich selten dämlich meinerseits, hier hatte ich mich zu wenig informiert.
  4. zu viel informiert, zu viel mit Einzelwerten beschäftigt: Ich habe zu Beginn viel Zeit investiert verschwendet mir möglichlist alle Informationen zu einem Unternehmen zu besorgen. Völliger Quatsch. Dafür werden manche Menschen (auch Analysten genannt) bezahlt. Und die tun ihre Meinung auf Finanzportalen kund. Außerdem gibt es bessere Blogs als meinen, auf welchen die Betreiber ebenfalls die wichtigsten Infos über interessante Unternehmen mitteilen
  5. Von Einstiegskursen anderer Investoren abeschrecken lassen: Sind Aktien teuerer als die ausgewiesenen Einstiegskurse von Freunden oder Bloggern habe ich mich ein paar mal zurückgehalten, obwohl ich von den Werten überzeugt war. Mit der Konsequenz, dass ich jetzt noch mehr bezahlen muss …

Meine zukünftigen Fehler gibt es dann irgendwann wieder als Rückblick. 😉

Was war euer bisher größter Fehler beim Vermögensaufbau?

2 Kommentare

  1. Sehr interessant!

    Jedoch würde ich gerade bei Analysten etwas aufpassen. Die arbeiten für große Firmen, nicht für den kleinen Investor, wie dich und mich.

    Ich sehe mir analystenmeinungen gar nicht mehr an. Wenn ich einmal darüber stolpere sehe ich das eher als kontraindikator an.

    Viel Erfolg weiterhin!

    mfG Chri

    • Marco Marco

      Hi Chri,

      ja da hast du Recht. Ich achte auch tendenziell nicht auf Analysteneinschätzungen. Damit wollte ich lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich mir selbst die Mühe sparen kann, ein Unternehmen haarklein auseinander zu nehmen. Es gibt eben genug anderen Leute die das tun. Ich möchte ja finanziell frei werden und mich in meiner Freizeit mit anderen Dingen als Finanzen beschäftigen. 😉

      Danke dir! Dieses Jahr fand ich sehr zufriedenstellend.
      Wünsche dir auch weiterhin ganz viel Erfolg und bin schon gespannt, was bei dir in Zukunft noch zu lesen ist und was du so vorhast. Bei dir scheint ja einiges anzustehen!

      Gruß,
      Marco

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