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Minimalismus

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 09.08.2018 aktualisiert. Grund: Beitragsbild

Das Thema scheint auch bei Finanzbloggern immer beliebter zu werden. Immer häufiger lese ich in den einschlägigen Blogs davon.

Ich finde es wirklich toll, dass das so ist. Interessant finde ich schon immer die Widersprüche zwischen den Bereichen Finanzen und Minimalismus und ich kann nicht oft genug schreiben, dass ich die Bezeichnung einfaches Leben deutlich schöner finde. Gibt man in den Suchmaschinen aber sich nicht so oft ein. 😉

Zum Widerspruch. Ein einfaches Leben sieht Verzicht vor. Verzicht von Dingen, die man nicht unbedingt braucht. Man umgibt sich nur mit Dingen, die man benötigt oder die einem Freude bereiten. Darüberhinaus lässt sich das Konzept aber nicht nur materiell, sondern auch finanziell und beispielsweise auf soziale Kontakte oder Gewohnheiten anwenden. Bei der Geldanlage setzen viele auf Aktien oder ETFs. Diese verkörpern so gesehen das Gegenteil eines einfachen Lebens. Geht es doch darum, dass die Unternehmen Mitarbeiter brauchen, diese sollen arbeiten und am besten ihr Gehalt verkonsumieren, sodass die Unternehmen wiederum mehr umsetzen können. Und trotzdem gehören beide Themen für mich auch zusammen. Denn nur wenn ich heute weniger ausgebe und auf ein paar unnötige Dinge verzichte, kann ich mein Geld anlegen und für mich arbeiten lassen.

Jetzt noch unsortiert ein paar richtige Blogs zu diesem Thema: Die Entdeckung der Schlichtheit, Frau Ding Dongs Leben, Minimalismus Leben, The Everydas Minimalist

Bis auf das letzte Blog sind übrigens keine der Seiten monetarisiert worden. Viel Spaß beim Stöbern.

P.S. Meinen Eltern habe ich übrigens ebenfalls den Anstoß gegeben mal auszumisten und Aktionäre sind sie jetzt auch! 🙂

Beitragsbild von Wilfried Santer auf unsplash

5 Kommentare

  1. Minimalist Minimalist

    Schön, dass Du das Thema Minimalismus ansprichst. Da werde ich natürlich direkt hellhörig.

    Für mich sind eine Investition in ETFs und Minimalismus kein Widerspruch. Buy & Hold ist für mich sehr minimalistisch wenn es um Investitionen geht. Einmal aufsetzen und mehr oder weniger vergessen. Und ich schliesse von mir nicht auf andere. Wenn also andere Menschen für Firmen (in die ich investiert habe) arbeiten wollen oder deren Produkte kaufen ist das deren Sache. Ich möchte auch niemanden von meinem Lifestyle überzeugen. Jeder sollte so Leben wie es für ihn passt und ganz wichtig, was einen glücklich macht. Mich macht Konsum nicht glücklich, aber das muss nicht für alle so sein. Auch wenn ich glaube, dass es vielen Menschen gut tun würde, weniger zu konsumieren.

    Danke für Deine paar Worte zum Minimalismus. Mein Blog fehlt aber bei der Auflistung! 😉

    • Marco Marco

      Hallo Minimalist,

      ich denke schon, dass viele Menschen das Investieren in Konzerne im Zusammenspiel mit bewusstem Konsum als widersprüchlich sehen.

      Für mich ist es auch eher ein gutes und sich ergänzendes Zusammenspiel.

      Deinen Blog werde ich ergänzen. 😉 Außerdem entferne ich gerade sämtliche Werbung von meinem Blog und werde auch nach und nach die Partnerlinks entfernen. Mich kostet der Spaß hier gerade mal 62 € im Jahr. Was etwa 5 € pro Monat entspricht. Das ist mir mein Hobby wert.

      Gruß,
      Marco

      • Minimalist Minimalist

        Wow, danke für das Hinzufügen meines Blogs. Von Werbung wie zum Beispiel Adsense halte ich auch nichts auf dem Blog. Aber Affiliate-Links werde ich definitiv weiter behalten, da ich die Produkte die ich auf dem Blog vorstelle auch wirklich selbst nutze und davon überzeugt bin. Sehe da nichts verwerfliches dran.

  2. Hallo Marco,

    einige der verlinkten Blogs kannte ich noch nicht. Danke dafür! Auch sonst schön zu lesen deine Sichtweise mit dem Widerspruch

    • Marco Marco

      Hi Tanja,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Durch ein einfacheres Leben kam ich erst zum Investieren, da auf einmal mehr Geld übrigblieb. An eine Möglichkeit, Stunden zu reduzieren, dachte ich gar, weil es mir gar nicht in den Sinn kam. Mein Ziel ist es definitiv Arbeiten um zu Leben und nicht Leben um zu Arbeiten. Ein einfaches Lebrn und ein paar gute Investments können dabei gleichermaßen behilflich sein, auch wenn ich inhaltliche Widersprüche sehe.

      Gruß,
      Marco

Kommentare sind geschlossen.